Einer von 99: zu Besuch bei den Bad Hersfelder Festspielen
Shownotes
In dieser Folge nehme ich euch mit nach Bad Hersfeld – an einen Ort, an dem Theater seit 75 Jahren Geschichte schreibt. Gemeinsam mit Intendantin Elke Hesse tauche ich in die faszinierende Entwicklung der Festspiele ein: von der strengen Stille in der mittelalterlichen Kirchenruine bis hin zu Standing Ovations unter freiem Himmel. Wir sprechen über Wandel, Gemeinschaft und die Kraft der Kultur, die Generationen verbindet. Elke verrät, wie sich Publikum und Programm verändert haben und was das Jubiläumsjahr besonders macht. Wer wissen will, wie aus Respekt Stille und aus Begeisterung Applaus wurde, sollte unbedingt reinhören!
Bilder und Artikel bei 99 Places
https://99-places.de/places/hersfeld-festspiele
Bad Hersfelder Festspiele
https://www.bad-hersfelder-festspiele.de/
Stiftsruine Bad Hersfeld
https://de.wikipedia.org/wiki/Stiftsruine_Bad_Hersfeld
Frei Otto
https://de.wikipedia.org/wiki/Frei_Otto
Elke Hesse
https://www.bad-hersfelder-festspiele.de/ueber-uns/team/leitung.html
Schloss Eichhof
https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Eichhof_(Bad_Hersfeld)
Jedermann (Hugo von Hofmannsthal)
https://de.wikipedia.org/wiki/Jedermann_(Hofmannsthal)
Parzival
https://de.wikipedia.org/wiki/Parzival
Aristophanes – Lysistrata
https://de.wikipedia.org/wiki/Lysistrata
Something Rotten!
https://www.musicalzentrale.de/index.php?service=0&subservice=2&details=10109
Pippi Langstrumpf
https://de.wikipedia.org/wiki/Pippi_Langstrumpf
Molière – Die Schule der Frauen
https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Schule_der_Frauen
Acht Frauen (8 femmes)
Transkript anzeigen
00:00:00: Wohin,
00:00:04: wenn es
00:00:04: zählt?
00:00:05: Einer von neunundneunzig.
00:00:08: Der Podcast für
00:00:09: Orte die bleiben!
00:00:15: Hallo und ganz herzlich willkommen zu einer neuen Folge Einer Von Neuneunzig.
00:00:19: Heute geht's nach Bad Hersfeld
00:00:21: in Hessen
00:00:21: Zu einem Ort der manchmal auch das Salzburg des Nordens genannt wird.
00:00:26: Mitten
00:00:26: in der Stadt steht eine Kirchenruine aus dem Mittelalter Kein Dach keine Fenster nur Mauern Die seit Jahrhunderten dem Wetter trotzen.
00:00:35: Und genau dort, in dieser Ruine wird seit oneinzehnhunderteinundfünfzig Theater gespielt.
00:00:41: Unter freiem Himmel und dank eines beweglichen Dachs auch bei jedem Wetter!
00:00:46: Und zwei tausendsechsundzwanzig ist ein ganz besonderes Jahr – die Bad Hersfelder Festspiele feiern nämlich ihr fünfundsiebzigjähriges Jubiläum.
00:00:54: So und bevor wir starten nochmal eine Schätzfrage an euch, laute dieses Mal In den ersten Jahren der Festspiele war Applaus in der Stiftsruine verboten, also das Publikum verließ die Vorstellung in völliger Stille einfach aus Respekt vor dem historischen Ort.
00:01:10: Jetzt die Frage wie viele Jahre lang hielt sich diese Regel bis sie wieder abgeschafft wurde?
00:01:15: Die Antwort gibt es wie immer am Ende der Folge.
00:01:18: Ja meine heutige Gesprächspartnerin ist Elke Hesse.
00:01:21: Sie ist Direktoren und Intendantin der Barthersfelder Festspieler.
00:01:25: ganz herzlich willkommen!
00:01:27: Schön dass ich da sein darf.
00:01:28: Hallo
00:01:30: Elke, fangen wir mit dem Ursprung an.
00:01:32: Die Festspiele starten aus der Privateninitiative mit einer Goethe-Festspielwoche.
00:01:39: Was war die Idee hinter diesem ungewöhnlichen Spielort?
00:01:42: Also eine Kirchenruine als Bühne – das ist ja nicht so ganz selbstverständlich!
00:01:48: Nein, es ist natürlich nicht selbstverständlig.
00:01:49: aber die Idee war natürlich Kunst und Kultur in diesen Raum zu bringen um auch eine Gemeinschaft zu fördern.
00:01:59: Wo gibt es mehr Gemeinschaft als in einem Kirchenraum?
00:02:03: Und insofern passt das eigentlich wieder ganz gut zusammen.
00:02:05: Das ist natürlich unheimlich toll und bezeichnend, dass aus der Bürgerschaft heraus entwickelt ist.
00:02:12: Und das Festival ist ja nach wie vor wirklich ein Festival der Stadt getragen von den Bürgerinnen und Bürgern!
00:02:19: Und da passt ja doch ganz gut.
00:02:21: Das passt dann auch zu einer Kirchenruine, dass der Applaus verboten war.
00:02:25: aber wie passt das jetzt zum Theaterfestival?
00:02:27: Kannst du das noch mal erklären und wann hat sich das geändert?
00:02:30: Naja es war eben ganz am Anfang durften wirklich nur Stoffe von Hofmannsdalen wieder Salzburger große Welttheater.
00:02:38: Das war so das erste Eröffnungsstück Und jeder Mann gespielt werden, aber es durfte nicht applaudiert werden und vor allem auch nicht wirklich gelacht werden in der Kirchenrunde.
00:02:48: Also alles sehr heilig, hast schon begot!
00:02:52: Nach zehn Jahren hat sich das aber dann verändert.
00:02:54: In den Sechzigerjahren wurde dann Shakespeare gespielt und dann kam dann Ende der Sechzig-Jahre Anfang des Siebziger Jahre, kam auch das Musiktheater plötzlich in die Ruine.
00:03:06: Okay, also einiges hat sich verändert in den seventy-fünf Jahren Festspielgeschichte.
00:03:10: Gibt es sonst noch was, was anders ist als damals?
00:03:14: Ach, natürlich hat sich auch das Publikum verändert.
00:03:20: Wir stehen alle in einem demografischen Wandel.
00:03:22: Wenn wir jetzt heute schauen ist die Baby Boomer gehen im Pensionen.
00:03:29: Das ist ein sehr treues Publikums mit dem Theater aufgewachsen sind.
00:03:35: aber wenn man sich jetzt die Jugend anschaut sie sind nicht mehr mit sozialen Medien mit ihren mobilen Devices aufgewachsen und das verändert natürlich auch viel.
00:03:49: Und dann muss man natürlich auch darauf reagieren.
00:03:53: Wie reagiert ihr darauf?
00:03:56: Ja, ich reagiere drauf dass ich quasi die das Publikumversuche und das potenzielle Publikums Versuche mitzunehmen auf eine Reise mitzunähmen.
00:04:07: Das beginnt gar nicht auf der Bühne, sondern das beginnt in der Stadt.
00:04:12: Das heißt ich begebe mich zu den Menschen hin.
00:04:15: Ich habe ein großes Bürgerprojekt entwickelt mit dem Titel Herzfeld Vier, sechs und zwanzig wo ich versuche alle Gruppen, alle sozialen Schichten auch in der Stadt anzusprechen und ihnen auch begreifbar zu machen was Kunst- und Kultur eigentlich alles kann.
00:04:32: Nämlich dass es verbindet vor allem!
00:04:34: Und das ist über alle Grenzen verbindet.
00:04:36: wir haben zum Beispiel einen Herzventkor, wo mittlerweile hundertzwanzig Menschen dabei sind Auch aus allen Regionen Jung alt verschiedenster Sprachen verschiedenste sozialer Herkunft.
00:04:50: Musik ist natürlich auch so ein wahnsinnig verbindendes Element, das hat keine sprachlichen Barrieren und da singen jetzt Woche für Woche eben hundertzwanzig Menschen miteinander die teilweise vorher noch nie gesungen haben.
00:05:03: Und das erstens mal bringt es natürlich zusammen und was natürlich auch ein Anliegen ist für mich dass ich der Bevölkerung auch zeige warum die Stadt so viel Geld in dieses Festival investiert.
00:05:19: Also es klingt auf jeden Fall wahnsinnig schön und Stichwort investieren, du investierst ja auch viel Zeit und viel Aufwand muss man sagen.
00:05:26: Du lebst in Wien, arbeitest im Bad Hersfeld.
00:05:29: Wie ist dieser Wechsel zwischen der Großstadt und diesem Jahr eher überschaubaren Bad Hersfield für dich persönlich?
00:05:35: Das ist für mich eigentlich wunderbar!
00:05:37: Es sind ja wirklich zwei Gegensätze, wobei Wien ist natürlich eine Großstadt.
00:05:43: Wir haben zwei Millionen Einwohner aber irgendwie ist Wien so mit seinen Gretzeln dann auch wieder ein bisschen ländlich und eher kleine, so man trifft dann dauernd Menschen.
00:05:54: Aber ich habe ja auch zwei Jobs, ich leite auch in Wien einen Konzertzahl den ich auch aufgebaut hab und das ist eine tolle Abwechslung aber befruchtet sich natürlich auch und ich bin immer von September bis April, bin ich in Wynn und dann pendle ich immer nach Bad Hersfeldt und dann ist es umgekehrt!
00:06:12: Man muss einfach nur schauen dass man sich das drumherum schön macht und dass man zum Beispiel auch das Reisen genießt.
00:06:19: Ja, und das tue ich.
00:06:20: Ich versuche auch nicht beim Reisen zu arbeiten aber wirklich diese Zeit zu genießen als Ruhezeit.
00:06:27: Und du warst ja auch schon mal Intendantin hier also von im Jahr für den Jubeljubel.
00:06:32: Also von dem Jahr für einen Jubelsen bis zum Jahr für die Jury.
00:06:36: Was hast Du damals mitgenommen aus dieser Zeit was Du jetzt vielleicht verändern möchtest oder vielleicht auch genau gleich machen willst?
00:06:45: Also vor zwanzig Jahren war ich eben zwanzisch Jahre jünger, dementsprechend auch unerfahrene.
00:06:50: Es war meine erste Intendenz.
00:06:53: Ich habe damals hier glaubte, ich muss wirklich rund um die Uhr arbeiten und war auch dementsprechend körperlich sehr dann angegriffen.
00:07:03: aber es war trotzdem eine tolle Zeit, eine toller Erfahrung und vor allem auch die Erfahrung dass sich so gut in der Stadt angekommen bin.
00:07:12: Wir haben schon damals auch Projekte in der Stadt gemacht.
00:07:14: Wir haben damals Faust gespielt und ich habe einfach lebensgroße Pudel in der Statt aufgestellt, die waren aus Beton.
00:07:24: Und wenn man auf die Nase gedrückt hat – die war Silikon – ist ein Faust-Zitat rausgekommen!
00:07:29: So war ich eigentlich in der Start bekannt wie ein bunter Hund oder wie einen bunten Pudl Und habe einfach diese Liebe der Hersfelderinnen und Hersfeller für ihr Festival, das hab ich mitgenommen.
00:07:47: Jetzt bin ich wieder zurückgekehrt nach zwanzig Jahren.
00:07:49: natürlich hat sich die Stadt verändert wie sich jede Stadt verändert aber ich merke einfach diese Begeisterung für ihre Festspiele ist nach wie vor verhanden.
00:08:03: Lass uns mal über so einen Premierenabend sprechen.
00:08:07: Wie ist das für dich ganz persönlich?
00:08:09: Wie verhältst du dich da, wie verhalten sich vielleicht auch die Schauspielerinnen und Schauspielern?
00:08:13: also gibt es bei euch der Rituale oder feste Abläufe?
00:08:16: oder wie ist das so?
00:08:18: Ja, natürlich ist es erstmal aufregend.
00:08:22: Es ist für alle aufregender.
00:08:23: Für mich ist es aufregende.
00:08:25: geht das auf was wir uns ausgedacht haben und reagiert das Publikum richtig?
00:08:29: und vor allem applaudieren sie und gehen sich glücklich aus der Ruine.
00:08:34: Das ist mal die Grundvoraussetzung.
00:08:37: Die Schauspieler und Schauspillerinnen haben natürlich ihre Rituale mit dem Teutau-Teu wünschen.
00:08:43: Man gibt sich kleine Geschenke, das mache ich auch.
00:08:46: Ich gehe zu jedem hin habe für jeden einen kleinen Brief vorbereitet und vielleicht ein kleines Blümchen.
00:08:53: Und letztendlich ist nach dem Tag der Generalprobe die ja meistens am Tag davor ist bei uns diese zwei Tage davor weil wir parallel sehr viele Stücke ausbringen.
00:09:05: Da weiß man dann schon, okay es funktioniert und insofern ist die Premiere.
00:09:10: Dann sage ich jetzt mal für mich etwas leichter aber ich glaube das erlebt jeder Darsteller und jede Darstelle ernebt das wahrscheinlich anders.
00:09:17: natürlich sind die nervös und klappt mit dem Text und hoffentlich passiert nichts und wir haben auch unter freiem Himmel gibt es natürlich auch viele Dinge, die dann auch teilweise einiges mal ändern können.
00:09:31: Vielleicht einen Vogel, der die ganze Zeit nicht herumfliegt und nicht aufhört sozusagen oder Menschen, die rund um ihre Ruine herum vielleicht auch lauter sind... Also, man muss da schon sehr gut auf äußere Umstände reagieren können.
00:09:47: oder wenn es plötzlich zu Regen beginnt.
00:09:48: Ja was macht man da?
00:09:49: Die Zuschauer sitzen unter dem Dach aber die Darsteller müssen weiterspielen außer wenn jetzt ein Riesengewitter kommt oder einen Riesenssturm dann unterbricht man und macht dann weiter.
00:09:59: Aber es ist noch nie ein Stück abgebrochen worden
00:10:02: Du hast das gerade schon angesprochen.
00:10:04: also die Zuschauer sind dann trotz Regen immer trocken.
00:10:07: Ja, es wurde auch Ende der Sechzigerjahre.
00:10:10: Es gibt einen ganz tollen Baukonstrukteur, das ist Frei Otto, der ja auch in München das Olympiadach gemacht hat und er hat hier ein ganz tolles Faltdacht entwickelt.
00:10:22: Das ist da recht kompliziert weil diese Ruine, diese Stift-Ruine natürlich denkmal geschützt ist.
00:10:28: Das heißt es darf nicht die Mauern berühren Und dieses Dach ist großartig.
00:10:33: Mit zwanzig Motoren betrieben, wie ein Regenschirm, veraltet sich das auf und wieder zusammen.
00:10:41: Das heißt die Zuschauer sind eigentlich vor allem geschützt und sie sind vor allem auch vor einem Gewitter geschützten weil sie sitzen in einem faradäischen Käfig.
00:10:49: Was läuft denn jetzt in dieser Jubiläum-Saison?
00:10:53: Also was sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.
00:10:56: Nichts sollte man sich entgehen lassen, so ablaufen ganz neue Produktionen.
00:11:00: Wir haben versucht für diesen unglaublich gewaltigen Raum mit ein tausend achthundert Quadratmeter Spielfläche wirklich schöne Stücke zu entwickeln die vor allem gut in die Ruine passen und auch aus der Ruine heraus wirken aber auch sehr viel damit zu tun haben mit der Tradition starten und in die Zukunft führen.
00:11:27: Das heißt, es wird zwei Uraufführungen geben aber das eine ist Passival wo diese mittelalterliche Geschichte in einer neuen Sprache neu erzählt wird Eine der ältesten Komödie von Aristofranes, wo Frauen versuchen den Krieg zu beenden in dem sie sich den Männern sexuell verweigern.
00:11:50: Also auch ein sehr heutiges Thema.
00:11:52: Auch das haben wir von einer jungen Autorin Amanda Lasker Berlin neu schreiben lassen.
00:11:58: und dann gibt es eine Musik-Comedy.
00:12:01: Das ist Something Rock'n'.
00:12:02: Es geht um die Shakespearezeit und das ist wirklich eine Komödy im besten Sinne.
00:12:09: wo die Darstellerinnen und Darstellern ein Feuerwerk auf die Bühne bringen.
00:12:13: Sie können wirklich zeigen, was sie alles können – tanzen, spielen, singen!
00:12:17: Also ich glaube es ist für jeden etwas dabei.
00:12:20: und dann haben wir noch für unsere jungen Zuschauerinnen und Zuschauer Pipi Langström.
00:12:27: Und ihr habt auch noch die zweite Spielstätte Schloss Eichhof?
00:12:30: Was erwartet die Gäste denn dort?
00:12:32: Ganz genau das ist der Schloss eichhof eine sehr bezaubernde Spielstette Ein Innenhof eines kleinen Schlösschens, wo hundertachtzig Zuschauer Platz finden und das ist ein Ort für Komödie.
00:12:47: Und wir werden hier Molière auf Hessisch präsentieren – die Schule der Frauen!
00:12:54: Und dann auch noch den Klassiker achts am Morden.
00:12:57: ich glaube das kennt jeder.
00:13:00: Diese Netflix-Serie wird also wirklich in einer, wir nennen das immer Clip Club Komödie und unheimlich komisch auf die Bühne des Schlosses geklagt.
00:13:12: Elke, wir sind fast schon am Ende!
00:13:13: Ich habe jetzt aber noch eine kleine Blitzrunde für dich.
00:13:15: Also es gibt kurze Fragen und du kannst ganz spontan kurz oder in einem Wort oder im Satz
00:13:20: antworten.
00:13:21: Bist Du ready?
00:13:22: Ja!
00:13:24: Und die Barthersfelder Festspiele in einem Wort.
00:13:27: Gigantisch
00:13:29: Stiftsrohine oder Schloss Eichow?
00:13:31: Welche Bühne liegt dir am meisten am Herzen?
00:13:34: Beide.
00:13:35: Wien-
00:13:35: oder Bad Hersfeldt?
00:13:38: Beides!
00:13:40: Tragödie, oder Komödie?
00:13:43: Tragikomödie
00:13:45: Perfekt.
00:13:47: Was würde ein Erstbesucher sagen der zum ersten Mal in einer Stiftsdrohine sitzt?
00:13:51: oder was sagen vielleicht auch die meisten Erstbesucherinnen und Besucher?
00:13:55: Das ist imposant und ich muss unbedingt wiederkommen.
00:14:00: Und was vermisst du an Bad Hersfeld am meisten, wenn du mal längere Zeit nicht da bist?
00:14:07: Ich vermisse tatsächlich am meisten das wunderbare Ensemble.
00:14:11: Die wunderbaren Menschen die hier mitwirken.
00:14:15: und jetzt die Schätzfrage vom Anfang bis wann dürfte im Publikum nicht applaudiert werden.
00:14:21: Möchtest Du gerne die Antwort geben?
00:14:24: Bis!
00:14:27: Genau.
00:14:28: Und ja, erst mit dem Auftritt von Intendant Ulrich Erfurt – du hast es schon gesagt – wurde der Brauch dann offiziell beendet?
00:14:33: Im Programm hefties das damals sinngemäß man wolle von einer bisherigen Gepflogenheit Beifall in der Stiftsruine zu unterlassen ab dieser Spielzeitabstand nehmen.
00:14:42: Fünfzehn Spielzeiten lang verließt das Publikum die Ruinenstille eben aus Respekt vor diesem sakralen Ort.
00:14:49: Heute ist davon aber nichts mehr zu spüren!
00:14:51: Es gibt Applaus und sogar Standing Ovations.
00:14:54: Und gut so oder Elke?
00:14:55: was sagst du dazu?
00:14:56: Ja, das ist schon wichtig.
00:14:58: Es heißt ja Festspiele!
00:15:00: Das heißt Feiern – wir wollen gemeinsam
00:15:03: feiern!".
00:15:04: Und wer jetzt Lust auf einen Theaterabend bekommen hat alle Infos zur Spielplan Tickets und Anfahrt findet ihr auf bad-herrsfelder-festspiele.de.
00:15:13: Die Jubiläumsaison läuft noch bis zum sechzehnten August und wenn euch die Folge gefallen hat dann abonniert uns super gern.
00:15:19: lasst auch gerne eine Bewertung da.
00:15:21: Macht's gut, bis zum nächsten Mal.
00:15:23: Elke, danke dir für diesen wunderbaren Einblick in die Festspielgeschichte und auch an deine persönliche Rückkehr nach Bad Hersfeld!
00:15:32: Danke dir!
Neuer Kommentar