Einer von 99: zu Besuch im Museum Langmatt

Shownotes

In dieser Folge nehme ich euch mit nach Baden, in das außergewöhnliche Museum Langmatt – eine historische Villa voller Impressionisten-Meisterwerke von Monet, Renoir und Cézanne. Gemeinsam mit Museumsdirektor Dr. Markus Steegmann tauche ich ein in die faszinierende Geschichte der Sammlung, die einst von der Familie Brown mit visionärem Kunstsinn aufgebaut wurde.

Wir sprechen über die Besonderheiten des Hauses, das einzigartige Licht vergangener Epochen und wie es ist, Kunstwerke dort zu erleben, wo sie einst für Sammler hingen. Ihr erfahrt, wie das Museum heute neue Besucher begeistert, warum Kinder auf digitale Schnitzeljagd gehen und welches Geheimnis im Park verborgen liegt. Am Ende wartet eine unglaubliche Zahl: Was drei Impressionisten-Gemälde einbrachten, um das Museum zu retten.

Museum Langmatt

https://www.langmatt.ch/

Claude Monet

https://de.wikipedia.org/wiki/Claude_Monet

Pierre-Auguste Renoir

https://de.wikipedia.org/wiki/Pierre-Auguste_Renoir

Paul Cézanne

https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_C%C3%A9zanne

Impressionismus

https://de.wikipedia.org/wiki/Impressionismus

Stiftung Langmatt

https://www.langmatt.ch/stiftung/

Baden (Aargau)

https://de.wikipedia.org/wiki/Baden_AG

ABB (Asea Brown Boveri)

https://de.wikipedia.org/wiki/ABB

Sulzer AG

https://de.wikipedia.org/wiki/Sulzer_(Unternehmen)

Franz von Stuck

https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_von_Stuck

Transkript anzeigen

00:00:00: Wohin, wenn es zählt?

00:00:05: Einer von neunundneunzig.

00:00:08: Der Podcast für Orte die bleiben.

00:00:16: Hallo und ganz herzlich willkommen zu einer neuen Folge Einer Von Neuneunzig.

00:00:19: Und heute reisen wir in die Schweiz nach Baden im Kanton Aargau Eine Stadt, die wahrscheinlich viele kennen aber in einem Museum das vielleicht noch nicht so ganz viele auf dem Radar haben.

00:00:30: Dabei hängen hier Bilder, und das ist kein Witz – in der absoluten Champions League der Kunstwelt mitspielen!

00:00:37: Monet, Renoir, Cézanne um nur einige zu nennen.

00:00:40: eine der bedeutendsten Privatsammlungen des französischen Impressionismus weltweit.

00:00:45: Und das ist das Besondere einer historischen Jugendstilvilla.

00:00:49: Das Museum heißt Langmatt.

00:00:51: Ja, bevor wir gleich richtig loslegen habe ich wieder eine Schätzfrage und die lautet.

00:00:56: Um das Museum Langmat zu retten und das Stiftungskapital zu erhöhen musste die Stiftungen drei Gemälde aus der Sammlung verkaufen – drei Impressionisten!

00:01:05: Und jetzt meine Frage wie viel haben diese Bilder insgesamt eingebracht?

00:01:10: Die Antwort gibt es wie immer am Ende der Folge.

00:01:13: Jetzt aber erstmal begrüße ich meinen heutigen Gast Dr.

00:01:15: Markus Steegmann.

00:01:17: Markus schön dass du da bist.

00:01:21: Einblick zu geben in ein Gesamtkunstwerk.

00:01:25: Markus, du bist ja Kunsthistoriker, Autor und seit Zwei-Tausendfünfzehn Direktor des Museum Langmatt.

00:01:31: Erst einmal danke dass Du dir die Zeit nimmst.

00:01:33: Und die Schätzfrage da hast Du Dir gerade wahrscheinlich schon deine Gedanken gemacht.

00:01:36: Wie beantwortest Du dann ganz am Ende?

00:01:39: Wenn Du magst.

00:01:39: aber wir fangen jetzt erstmal mit dem Museum an.

00:01:42: Also was ist das Besondere Am museum?

00:01:45: langmatt und warum is es kein klassisches Museum?

00:01:50: Es ist kein klassisches Museum, weil es in einem wunderbaren atmosphärischen Park sich befindet.

00:01:57: Der Gründerzeit.

00:01:59: Es ist eine historische Villa der Gründerszeit die gebaut wurde für die Familie Brown.

00:02:05: Das ist einer der Grunderfamilien von der damaligen BBC.

00:02:09: das ist heute ABB als Elektrotechnik.

00:02:13: Also das ist schon mal vom ganzen Setting her etwas, was außergewöhnlich ist.

00:02:17: Man kann eben nicht nur diese hochkarätige Kunstsammlung sondern eben den Park oder die Architektur.

00:02:23: man hat Teppiche auf dem Boden, Kristallleuchter Das Mobiliar dieser Zeit.

00:02:28: also man kann eintauchen in eine unglaubliche Zeitkapseln.

00:02:34: Du hast die Familie Braun gerade angesprochen.

00:02:37: wir waren dann Sydney und Jenny Brown.

00:02:38: Und wie kam eigentlich dieses industriellen Paar aus Baden dazu so einer eine tolle, beeindruckende Sammlung zusammenzutragen.

00:02:47: Aus heutiger Sicht wird man sagen diese BBC damals in Baten gegründet.

00:02:53: Das ist ein Start-up gewesen.

00:02:55: die waren diese drei Gründerfamilien Charles Brown, Sydney Brown und Walter Bovary aus Bamberg übrigens.

00:03:02: Die waren keine dreißig Jahre alt haben allerdings auch sehr gut geheiratet.

00:03:07: also die hatten Kapital haben das in Elektrotechnologie investiert und innerhalb kurzer Zeit also ist das Geschäft unglaublich gelaufen, deswegen hatte man das Geld.

00:03:18: Und nun war Jenny Brown-Sulzer aus Wintertour stammend von den Sulzerwerken natürlich auch aus begüterten Verhältnissen aber kunstsinnig und sehr früh im zwanzigsten Jahrhundert hat sie mit ihrem Mann zusammen, mit dem Sydney Brown angefangen zuerst Werke der Münchner Sessionen zu sammeln.

00:03:40: Große symbolistische Bilder, Franz von Stuck zum Beispiel ist so einer gewesen die man gut kennt dann aber.

00:03:52: heute noch in der Sammlung verhandene hochkarätige Gemälde des französischen Impressionismus gesammelt, also zu einer Zeit wo er noch komplett umstritten war selbst in der Fachwelt.

00:04:03: Das Publikum wollte da vom Impressionismus noch gar nichts wissen.

00:04:07: Also das ist eine kunsthistorische Pionierleistung

00:04:12: Und du hast mir verraten Du bist ja eigentlich gar kein Schweizer sondern bist Deutscher lebst jetzt aber schon die ganze zeit dort.

00:04:17: wie bist du eigentlich zu diesem Job gekommen?

00:04:21: entwickelt?

00:04:23: Ja, ich habe Kunstgeschichte studiert in Berlin und in Bochum.

00:04:26: Ich bin wegen meiner Doktorarbeit dann in die Schweiz gekommen nach Basel und dann hier quasi beruflich hängen geblieben.

00:04:34: das geht ganz fängt ganz klein an mit mit Voluntär Jobs die ich gehabt hab zeitlich befristet quasi knapp unter dem Existenzminimum und es braucht viele viele Jahre dann eben als Kurator an verschiedenen Museen oder auch als Dozent an Hochschulen bis ich dann vor fast elf Jahren einen Anruf bekommen habe vom Stiftungsrat, ob ich das hier machen möchte.

00:04:58: Jetzt bist du Direktor des Museums.

00:04:59: Du hast gerade schon über die beeindruckenden Werke gesprochen und auch dass sie an ganz besonderen Orten hängen also immer mit den Originalmöbeln, den Teppichen dem ganzen Rahmen drum herum.

00:05:10: wie verändert das dem Blick auf ein Gemälde?

00:05:12: Also jetzt verglichen wir mit einem klassischen Kunstmuseum.

00:05:16: Ja, das ist ein sehr wichtiger Punkt Karolin.

00:05:19: Den kann man eigentlich aus heutiger Sicht nicht genug hervorheben.

00:05:23: Es gibt ja manche hervorragende Sammlungen auch des Impressionismus auf der Welt Das ist gar keine Frage.

00:05:30: Die hängen in modernen Museen mit perfektem Licht.

00:05:34: Das ist alles wunderbar.

00:05:36: Aber die Langmat ist deswegen einzigartig, weil man eben das Licht der Epoche hat.

00:05:42: Also Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts zum Beispiel aus diesen erwähnten Kristallleuchtern.

00:05:47: Und dieses Licht, das ist natürlich viel geringer als jetzt eine perfekte Museumsausleuchtung heute.

00:05:55: Dann denkt man sich ja warum soll ich denn da nach Baden fahren?

00:05:57: Da in der schon riegelicht aber genau dass es eben das spannende was man weltweit kaum mehr finden kann nämlich mit den Augen diese Sammlerpaares die Bilder genau an denen wenden zu entdecken für die sie schließlich gekauft worden sind.

00:06:17: Jetzt haben ja Monet oder Renoir zum Beispiel viele weitere noch das gleiche Motiv auf dutzende Male gemalt.

00:06:24: Nur in anderen Varianten, bei euch hängen dann auch besondere Varianten von diesen Motiven.

00:06:29: erst mal die Frage warum haben die Künstler das eigentlich gemacht?

00:06:34: Das ist ein ganz wichtiger Punkt!

00:06:35: Die Impressionisten waren nämlich am Motiv nur insoweit interessiert als es ihnen einen Anlass gab über Malerei und Farbe nachzudenken.

00:06:47: Es wurde damals gesagt, die Kritik hat gesagt sie können nicht malen.

00:06:52: Die schmieren ja das sehr unscharf da kann man ja überhaupt nichts erkennen.

00:06:56: und es gibt aber sehr wohl Bilder auch in unserer Sammlung zum Beispiel der Zopf von Renva Der ist photorealistisch gemalt.

00:07:04: also die konnten sehr wohl Sehr genau malt.

00:07:07: aber Sie wollten es nicht.

00:07:09: Und warum wollten sie's nicht?

00:07:10: weil sie nicht daran interessiert waren an dem Kunstbegriff des neunzehnten Jahrhunderts?

00:07:14: Also sie wollten dass Motiv nehmen, aber eben nur als Anlass umzuschauen.

00:07:20: Also sieht man beim Monet sehr schön diesen Bilddämmerung und das Sehen die wir hier in der Sammlung haben.

00:07:27: Da sieht man eben sehr schön dass es um die Farbniancen geht, um das Licht, um die Spiegelung, um Stimmungswerte, all das was bei heute so sehr Impressionisten schätzen und gar nicht um die Naturkatastrophe, die nämlich der Grund war, dass diese Eisschollen auf der Säne getrieben sind.

00:07:45: Gibt es denn auch Varianten einiger Motive, die auch in anderen Museen zu finden sind?

00:07:50: Ja.

00:07:50: Also der Grund ist dann dass sie haben sich wirklich hingesetzt mit der Staffelei eben der Moné an der Seen im Januar da war's recht kalt.

00:07:57: Die Eisschollen sind da getrieben und diese Katastrophe hat ihr nicht interessiert aber immer wieder immer wieder in verschiedenen Varianten dasselbe Motiv zu malen.

00:08:08: Und das hat dazu geführt, dass es eben heute in verschiedenen Museen auf der Welt auch privaten Sammlungen diese verschiedenen Varianten gibt.

00:08:16: Wenn man die jetzt miteinander vergleicht dann merkt man natürlich, dass sie von der Qualität ja durchaus unterschiedlich sind also nicht nur vom Licht her oder von der Farbigkeit hier sondern halt einfach auch von der Prägnanz und den Wirkungen her eben unterschiedlich.

00:08:31: und das kann man natürlich sehr schön Dazu verwenden, um herauszufinden ja welchen Stellenwert haben jetzt diese Bilder die hier von den Browns Anfang des zwanzigsten Jahrhundertes gekauft wurden?

00:08:42: und da Bitterung merkt man dann eben direkt einen Vergleich.

00:08:46: das von den heute fünfzig gemähten in der Sammlung zwanzich eben salopp gesagt in der Champions League spielen.

00:08:54: Und nicht nur mitspielen und mitkicken sondern eben diese Turniere regelmäßig gewinnen.

00:09:00: Ich habe es in der Einleitung kurz erwähnt, das Museum wurde renoviert zwei Jahre lang.

00:09:05: Die Gemälde waren in der Zeit auf Tournee unter anderem in Zürich, in Köln und in Wien.

00:09:10: Seit dem Jahr ist alles wieder zurück.

00:09:13: Was hat sich seitdem verändert?

00:09:16: Also die Werke, diese Fünfzig Gemälde waren in Losan, davon der Sion Lermetage in Köln bei Raffrichards Museum im Belvedere in Wien.

00:09:25: Und warum waren sie dort?

00:09:26: Weil sonst wären die einfach zwei Jahre lang in einem Lager hätten die ausharren müssen und das macht ja keinen Sinn.

00:09:34: also deswegen haben wir es hier auf Europa Tour geschickt als Botschafter der Langmarth.

00:09:38: über dreieinertausend Leute haben das gesehen.

00:09:41: ein fantastischer Erfolg.

00:09:43: Jetzt kamen die wieder zurück und sind wieder in diese Räume eingezogen.

00:09:48: Und das Interessante ist, oder es eigentlich ein Paradox, dass sich diese Röme gar nicht so großartig verändert haben.

00:09:55: Das ist ein Kompliment an die Architekten auch an die Denkmalpflege weil es ist ein hochkarätiges Denkmal dieser Villa also auch die Innenräume.

00:10:04: Deswegen ging es darum eben die historische Substanz zu erhalten wiederherzustellen.

00:10:11: Es gibt neue Stoffbespannungen in einzelnen Räumen, neue Vorhänge.

00:10:15: aber ansonsten ist das vom Farbchen Eindruck oder auch von der ganzen Atmosphäre eben mit dem Mobiliar-Teppich und Kristallleuchter sehr vergleichbar wie es vorher war.

00:10:27: und dass es gut so wenn sich jetzt großartig verändert hätte dann wäre ja genau das weshalb die Leute kommen diese Atmosfähre die wir da nicht mehr haben

00:10:36: Die Bilder, also wie gesagt absolute Champions League.

00:10:39: Wie ist es denn jetzt wenn ich nicht den kompletten Zugang zur Kunstwelt habe oder vielleicht noch gar nicht so viele Berührungspunkte?

00:10:45: Oder eventuell auch mit meinen Kindern komme?

00:10:47: bin ich da trotzdem willkommen bei euch?

00:10:51: Ja, natürlich.

00:10:51: Also das wo ich vor zehn Jahren angefangen habe war genau dass das Ziel oder diese Langmatte vom Sockel zu holen und den Impressionismus in Ehren zu halten.

00:11:01: selbstverständlich da kommen viele Leute genau deswegen aber das reicht natürlich für ein Museum heute überhaupt nicht aus.

00:11:07: oder man muss ein ganz unterschiedliches Publikum ansprechen die Kinder die Familien die älteren aus der Nähe aus der Ferne.

00:11:15: Da eignet sich der Park ganz hervorragend.

00:11:18: Dann gibt es einen schönen Kaffee und wenn ich müde bin, gehe ich da raus und suche mir ein Plätzchen.

00:11:22: Wir haben Liegestühle, Schirme, Schatten unter hohen alten Bäumen, Vogelgezwitscher – das kann man sich idyllisch genug gar nicht vorstellen!

00:11:31: Und darüber hinaus noch kleine historische Wirtschaftsgebäude.

00:11:35: Ein zauberhaftes Gärtnerhaus beispielsweise wo ich regelmäßig gefragt werde von Kunstschaffenden kann man da nicht vielleicht doch ein Atelier einrichten.

00:11:47: Das wäre eine sehr schöne Idee, aber dann wäre ja dieses Häuschen besetzt und eben nicht mehr für die Öffentlichkeit zur Verfügung.

00:11:54: Und habt ihr auch für die Kinder was ganz Besonderes im Programm?

00:11:58: Für die Kinder haben wir natürlich die üblichen Programme und es gibt einen Köfferchen von der Jenny Brown zum Beispiel, ein Museumsköffern.

00:12:06: mit dem kann man dann hier durchs Museum laufen und gucken.

00:12:09: Wo das gibt?

00:12:09: eine Schnitzeljagd, eine digitale Fange Harry – das ist der jüngste Sohn, der entwischt immer wieder und rennt im Park rum und versteckt sich auf Bäumen hinter Hecken und den muss man einfangen und findet dann historische Fotos auf dem Handy oder wo man sieht, aha!

00:12:24: Das hat mal ein Pool gehabt an Tennisplatz.

00:12:27: Also man kommt da auf die Weise spielerisch in das frühe zwanzigste Hundert zurück.

00:12:33: Und ganz neu haben wir eine Rekonstruktion eines historischen Gardens für die drei Jungs, der Browns Anfang des Jahrhunderts mit einem stattlichen Baumhaus Und das ist ein Geschenk, was uns das Archiv gemacht hat.

00:12:49: Wir haben Fotos gefunden und konnten auf diese Weise dieses Baumhaus originalgetreu nachbauen inklusive der ganzen Gartenanlage für die Kinder damals und natürlich für die kinder heute.

00:13:03: Hast du einen Geheimtipp?

00:13:05: Etwas, was vielleicht nicht alle Besucherinnen und Besucher sofort auf den ersten Blick erkennen oder sehen oder besuchen, was so ein kleines Versteck oder etwas Besonderes ist Was du uns jetzt hier verraten kannst?

00:13:18: Ja, es gibt zwei Sachen.

00:13:21: Und zwar erstmal im Park gibt es ein Treibhaus.

00:13:25: da ist es im Sommer manchmal bisschen warm aber es lohnt sich rein zu gehen und es lohnen sich nach einem ganz kleinen Text zu suchen der Künstlerin Sandra Sen die mit roter Farbe einen sehr, sehr magischen Text in dieses Treibhaus reingeschrieben hat.

00:13:45: Den Inhalt den verrate ich aber eben jetzt nicht, denn muss man sich selbst

00:13:48: erschließen.".

00:13:51: Spannend auf jeden Fall!

00:13:52: Und jetzt noch eine ganz praktische Frage – wie kommt man eigentlich am besten zu euch hin?

00:13:57: Ja, am besten kommt man mit dem öffentlichen Verkehr hin.

00:13:59: Also von Zürich beispielsweise sind das fünfundzwanzig Minuten mit einem Zug oder mit der S-Bahn die fährt alle Viertelstunde etwas gar kein Problem.

00:14:07: von Basel gibt es einen direkten Zug eine Stunde.

00:14:10: Man kann auch natürlich mit dem Auto kommen.

00:14:12: Parkplätze gibt's hier in Baden aber immer weniger.

00:14:16: also von daher ist am einfachsten man kommt mit dem Zug.

00:14:20: Jetzt zum Abschluss habe ich noch eine kleine Blitzrunde, also kurze Fragen, spontane Antworten.

00:14:25: Also du musst auch gar nicht viel erläutern je nachdem wie du magst.

00:14:32: Okay!

00:14:33: Die

00:14:37: Langmat in einem Wort.

00:14:47: In welchem Raum hältst du dich am allerliebsten auf?

00:14:52: Das ist eindeutig die historische Bibliothek im Erdgeschoss.

00:14:56: Sidney oder Jenny Brown, wer hatte das bessere Kunstgespür?

00:15:01: Das ist eine schwierige Fangfrage der ich mich gerne entziehen möchte vielleicht mit einem leichten Vorteil für die Jenny.

00:15:08: dann doch

00:15:10: und was würden die beiden sagen wenn sie das Haus heute sehen würden?

00:15:15: ja ich glaube Sie müssen sich ein wenig die Augen reiben und würden aber sich erst nach den vielen, vielen Besucherinnen umwenden und wären glücklich dass ihr Erbe so viel Publikum heute anzieht.

00:15:32: Und was vermisst du am meisten wenn du längere Zeit nicht in der Langmatte warst?

00:15:38: Das ist das Vogel Zwitschern früh am Morgen wenn ich hier zu meinem Arbeitsplatz gehe.

00:15:44: Oh, schön.

00:15:45: Vielen

00:15:46: Dank!

00:15:46: Das war's schon und hat doch gar nicht weh getan oder?

00:15:48: Es ging ganz schnell.

00:15:49: Das war

00:15:49: super das könnte man noch ein bisschen fortsetzen.

00:15:51: Es gibt auch so viel...

00:15:53: Ja es hat Spaß gemacht ja klar nein ich mache das sehr gerne.

00:15:55: Das ist ja super.

00:15:57: Und jetzt

00:15:57: vielleicht... Du hast auch gut gefragt muss ich sagen.

00:15:59: also... Wir sind

00:16:00: nur die ganze Ende wir waren nur

00:16:01: noch nicht fertig.

00:16:05: Wie du endest dich ja wahrscheinlich noch an meine Frage vom Anfang.

00:16:08: Also wieviel haben die drei verkauften Gemälde zusammen eingebracht?

00:16:12: Und wie lautet die Antwort, Markus?

00:16:14: Die Antwort lautet man glaubt es nicht.

00:16:17: Aber es ist war vierzig Komma drei Millionen Schweizer Franken

00:16:22: Wahnsinn.

00:16:23: und das war dafür um das Stiftungskapital zu erhöhen und euer Überleben zu sichern.

00:16:28: oder

00:16:29: genau dass haben Finanzspezialisten haben diese Summe berechnet.

00:16:33: also wir hätten wir mussten vierzig Millionen Reinholen durch den Bilderverkauf damit dann die Rendite jährlich mit zwei Komma fünf Prozent angesetzt langfristig über Jahrzehnte die Börse geht rauf und runter eben diese eine Million einspielt, wovon ein großer Teil als Rücklage dient für die zukünftigen Instandsetzung der Villa.

00:16:59: So jetzt sind wir aber wirklich am Ende Markus.

00:17:01: vielen vielen Dank für diese schönen Einblicke für dieser spannenden Infos in ein ganz besonderes Museum.

00:17:08: Ja, danke dir für die intelligenten klugen Fragen und auch vor allen Dingen die Flexibilität und Spontanität.

00:17:16: Das hat mir sehr gut gefallen!

00:17:18: Und wer jetzt losbekommen hat hinzufahren das Museum befindet sich an der Römerstraße-Dreißig in Bahnen in der Schweiz nicht weit entfernt von Zürich.

00:17:26: alle Infos zur Öffnungszeitenführungen und aktuellen Ausstellungen finden sie wie immer auf der Website und die lautet langmad.ch.

00:17:35: Wenn euch die Folge gefallen hat, dann abonniert uns gerne.

00:17:38: Lasst eine Bewertung da und macht's gut!

00:17:40: Bis zum nächsten Mal.

00:17:56: Ciao.

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